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Akupunktur nach TCM

Einsatzgebiete der Akupunktur

Akupunktur kann, wie alle komplementärmedizinischen Verfahren, bei allen funktionellen und reversiblen Erkrankungen eingesetzt werden. Akupunktur hilft nicht wenn Körperstrukturen verändert oder zerstört sind. Haupteinsatzgebiet ist die Schmerztherapie, dies insbesondere bei chronischen Schmerzzuständen.

Indikationen laut WHO sind unter anderem:

  • Laserakupunktur Alle Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Lähmungen
  • Leistungsabfall
  • Allergien
  • Hauterkrankungen
  • Funktionelle Organerkrankungen
  • Notfälle

Gegenanzeigen sind:

  • Tumore
  • Nekrosen, Fibrosen, degenerierte Organe
  • Mangel- und Schwächezustände
  • Trächtigkeit

In unserer Praxis steht Ihnen mit Frau Reiber eine Therapeutin mit der Ausbildung zur Akupunktur am Bewegungsapparat des Hundes (nach TCM-Richtlinien) zur Verfügung. Sowohl Nadelakupunktur und Moxa, als auch Laserakupunktur werden angeboten. Darüber hinaus ist Frau Reiber in Ernährungslehre nach TCM-Richtlinien fortgebildet.

Die TCM ist eine der ältesten Therapieformen der Welt. Sie entstand der Legende nach um 2700 v. Chr. schriftlich belegt durch das Buch Huang Di Nei Jing, den Inneren Klassiker des Gelben Fürsten. (Heute vermutet man das es tatsächlich etwa um 200-400 v. Chr. geschrieben wurde). In diesem grundlegenden Werk der TCM wird ein Zwiegespräch zwischen dem Gelben Kaiser (Huang Di) und dem Arzt und Minister Qi Bo dargestellt, in dem sich ein ganzheitliches Bild des menschlichen Lebens entfaltet. Die wesentlichen Vorstellungen der Traditionellen Chinesischen Medizin wurden so erstmals dargelegt und behalten größtenteils bis heute ihre Gültigkeit.

Im Huang Di Nei Jing werden die grundlegenden Konzepte zur Anatomie, Physiologie, Ätiologie, Pathologie und Diagnostik dargestellt und die daraus resultierende Behandlung erklärt. Berücksichtigt werden dabei äußere (z.B. geographische, klimatische und jahreszeitliche) Einflüsse ebenso wie Innere (z.B. Emotionen). Detailliert wird beschrieben, wie unsere Umwelt und unsere Art zu leben unsere Gesundheit und unser Schicksal mitbestimmen.

Die Texte des Nei Jing sind richtungweisend für eine ganzheitliche Medizin, was  die TCM ihrem Charakter und ihrem Anspruch nach ist. Der ganzheitliche Charakter der TCM beinhaltet Körper, Seele und Geist, die Einflüsse von Jahreszeiten und Naturereignissen. Krankheit und Gesundheit werden nicht getrennt für sich, sondern innerhalb eines konzeptionellen Ganzen betrachtet. Nichts steht für sich allein, sondern alles ist immer in einer wechselseitigen Beziehung zu allem Anderen. Und Alles ist einem ständigen Prozess des Wandels und der Veränderung unterworfen.

Krankheit, so die Botschaft des Gelben Kaisers, ist nicht einfach ein unabwendbares Schicksal. Vielmehr hängen Krankheit und Gesundheit davon ab, wie sehr sich der Mensch in das vorgegebene Ordnungsgefüge einpasst und sich nicht selbst als das Maß der Dinge ansieht. Krankheit und Gesundheit, Leben und Tod sind essentielle Bestandteile des menschlichen Lebens, wobei es das Anliegen der TCM ist, die Spannung zwischen diesen beiden Polen zu harmonisieren und ihre Balance zu stärken.

Die TCM ist weit vom westlichen, schulmedizinischen Ansatz entfernt und betrachtet den Patienten immer als „Mikrokosmos im Makrokosmos“, also als Ganzes Individuum im Zusammenhang mit seiner Umwelt. Gesundheit ist ein harmonischer Zustand zwischen Yin und Yang, Krankheit ein Ungleichgewicht.

Die fünf therapeutischen Grundpfeiler der traditionellen chinesischen Medizin sind:

  • Akupunktur und Moxibustion (Bei Moxatherapie werden Akupunkturpunkte erwärmt)
  • Tuina Anmo (chinesische Massage, Schröpftherapie, Guasha)
  • Diätetik (Ernährungslehre nach TCM-Gesichtspunkten)
  • Phytotherapie (Behandlung mit Kräutern und anderen Pflanzenstoffen)
  • Qi Gong/Taiqiquan (Bewegungs- und Atemübungen)

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